Im Rahmen der 99. Tagung der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e. V. in Halle an der Saale hat der Initiator und Gründungsmitglied des Alexander von Humboldt-Kulturforums Schloss Goldkronach e. V., Hartmut Koschyk MdB, das Leben und Wirken Alexander von Humboldts in Franken und das Kulturforum vorgestellt.

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von links: Prof. Dr. phil. Peter Nenniger (Präsident der Humboldt-Gesellschaft e. V.), Hartmut Koschyk MdB (Initiator und Gründungsmitglied des Alexander von Humboldt-Kulturforums Schloss Goldkronach e. V.) und Georg von Humboldt-Dachroeden (Initiator der angestrebten Kooperation).

Nachdem die Koordinatorin des Akademischen Rates, Frau Prof. Dr. Ing. Dr. rer. oec. Dagmar Hülsenberg, ihre eigenen Erlebnisse aus der Stadt Goldkronach berichtete referiert hatte, Hartmut Koschyk MdB über das Leben und Wirken Humboldts in Franken und speziell in der Stadt Goldkronach. Im Anschluss daran stellte Koschyk die Ziele des Alexander von Humboldt-Kulturforums Schloss Goldkronach e. V. vor und zeigte Veranstaltungen und Projekte der vergangenen Jahre des Kulturforums auf.

Im Anschluss an den Vortrag stand Koschyk den Mitglieder der Humboldt-Gesellschaft zur Diskussion zur Verfügung, in der man vereinbarte, in Zukunft enger zusammenzuarbeiten und über intensive Kooperationen nachzudenken. Angedacht sind zum Beispiel Exkursionen und Fachsymposien oder Jugendbegegnungen zwischen den Jung-Humboldtianern, der Universität Bayreuth und Humboldt-Stipendiaten. Über diese Kooperationen wird in naher Zukunft intensiv beraten, wenn sich die Präsidien der Humboldt-Gesellschaft und des Alexander von Humboldt-Kulturforums Schloss Goldkronach e. V. gemeinsam beraten werden.

Auch der Präsident der Humboldt-Gesellschaft, Prof. Dr. phil. Peter Nenniger, war von den Möglichkeiten einer Kooperation angetan und versicherte, dies schnell umsetzen zu wollen. Initiator der ersten Begegnung war ein Nachfahre der Humboldt-Familie, Georg von Humboldt-Dachroeden, der das Kulturforum im letzten Jahr besuchte.

Die Humboldt-Gesellschaft möchte im Geiste von Wilhelm und Alexander von Humboldt

  • dem Individuum den Weg zu seiner eigenen Erkenntnis und Selbstverwirklichung aufzeigen
  • die Gemeinschaft stärken, gleichzeitig Toleranz üben
  • zum Erhalt der deutschen Kultur und Sprache beitragen
  • gesellschaftliche Probleme erkennbar machen, dazu Stellung nehmen und auf Lösungen verweisen
  • Geistes- und Naturwissenschaften sowie Kunst fachübergreifend reflektieren und fördern
  • das Dasein und die Natur lebenswert erhalten
  • junge Menschen in diese Aufgabenbereiche einbeziehen.

Die Ziele werden auf wissenschaftlichen Tagungen, zu denen Mitglieder und Nichtmitglieder Zugang haben, mit Vorträgen, Exkursionen, künstlerischen Darbietungen und in Gesprächsrunden verfolgt. In Positionspapieren nimmt die Gesellschaft auf Anregung ihres Akademischen Rates zu Gegenwartsproblemen Stellung. Die Humboldt-Gesellschaft ist frei von religiösen und politischen Bindungen oder Tendenzen. Sie vertritt die Prinzipien der Toleranz und Demokratie.

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