Die Erntedank-Konzerte des Alexander von Humboldt – Kulturforums Schloss Goldkronach e.V. in der Nemmersdorfer Markgrafenkirche „Unserer Lieben Frau“ sind inzwischen zu einer guten Tradition geworden. In diesem Jahr konnte der Sänger, Gitarrist und Komponist Jörg Streng gewonnen werden, der unter dem Leitwort „Durst nach Leben“ Lieder und Gedanken zum Erntedankfest darbot.

die Nemmersdorf Markgrafenkirche war wieder zum Erntedankfest wunderbar geschmückt

Der Vorsitzende des Humboldt-Kulturforums Hartmut Koschyk würdigte zu Beginn des Konzerts, dass Jörg Streng erstmals in der Corona-Zeit und nach dem schrecklichen Unfalltod seines Sohnes Tobias und seiner Enkelin Finia zu dem Auftritt nach Nemmersdorf gekommen war und erinnerte an frühere Konzerte Strengs bzw. des Chores und der Band der „Gruppe Luther“ der Evangelischen Jugend Bayreuth bei früheren Veranstaltungen des Kulturforums.

Jörg Strengs Lieder und Gedanken bei diesem Konzert orientierten sich an biblischen Losungen und ließen alle Facetten des christlichen Glaubens zum Tragen kommen. Sehr einfühlsam und mit virtuosem Gitarrenspiel sang der Künstler vom Glück, Gott nahe zu sein, pries die unendliche Liebe Gottes zu den Menschen, vermittelte die Hoffnung auf Gottes Erbarmen und Vergebung und  legte auch sehr persönliche Bekenntnisse seiner christlichen Glaubensüberzeugung ab.

der Künstler Jörg Streng berührte das Publikum mit seinem virtuosen Gitarrenspiel und einfühlsamen Liedern und Gedanken beim Erntedank-Konzert des Humboldt-Kulturforums in der Nemmersdorfer Markgrafenkirche

Besonders eindrucksvoll vermittelte Jörg Streng, wie ihm seine Gotteszuversicht geholfen hat, den Tod seines Sohnes und seiner Enkeltochter zu verkraften und dass er durch diesen Schicksalsschlag „seinem Herrn Jesus Christus noch näher gekommen ist“. Tobias Streng war ebenfalls in der „Gruppe Luther“ der Evangelischen Jugend Bayreuth vielfach engagiert und ein hervorragender Sänger.

der Sänger, Gitarrist und Komponist Jörg Streng in der Nemmersdorf Markgrafenkirche

Jörg Streng verstand es auch bei diesem Konzert, das zahlreiche Publikum, das unter Einhaltung der Corona-Auflagen in die wunderbar zum Erntedankfest geschmückte Nemmersdorfer Markgrafenkirche gekommen war, aktiv in sein Konzert einzubeziehen. So bot er immer wieder Lieder zum Mitsingen an und verabschiedete die Zuhörerinnen und Zuhörer durch das Segenslied „Gott gebe dir seinen Segen“. Das Publikum dankte es dem Künstler mit nicht enden wollendem Applaus und Spenden für die hinterbliebene Witwe und Tochter von Tobias Streng.

Zum Abschluss des Konzertes dankte Hartmut Koschyk Jörg Streng und seinem Techniker Timo Bauer mit Humboldt-Rose, Humboldt-Literatur und Humboldt-Trunk für dieses berührende Konzert. Auch die Mesnerin der Nemmersdorfer Kirche, Lisa Keil, die Mitarbeiterin des Pfarramtes Maria Murrmann und die Mitarbeiterin des Humboldt-Kulturforums, Dagmar Bauer wurden von Koschyk für ihren Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung des Konzertes gewürdigt.

„Wolken“ von Jörg Streng